Dr. Harmelink war gestern eingeladen, einen Vortrag bei der Lipid-Liga zu halten, um dort aus seiner Sichtweise als Hausarzt den Einfluss der Ernährung auf den Fettstoffwechsel zu erklären. Dabei ging er insbesondere auf die mediterane Ernährung und ihre Umsetzung für die Patient*innen ein und setzte den Fokus auf die nicht-medikamentösen Therapieverfahren bei Fettstoffwechselerkrankungen durch Lebenssstiländerung.
Zur Vorbeugung einer Herz-Kreislauf-Erkrankung ist es in unserer Beratung als Hausärztinnen und Hausärzte wichtig, das Gesamtrisko der Patient*innen im Blick zu haben. Neben Rauchen, Diabetes oder Familienrisiko spielt dabei Adipositas und Ernährung eine entscheidende Rolle. Entscheidend ist dabei das Gesamtrisiko aus den einzelnen Risikofaktoren. In unserer Beratung nutzen wir auf Studien basierende Rechner wie Arriba oder Procam, um das Gesamtrisiko zu vermitteln und mit Ihnen zu besprechen, wie das Risiko reduziert werden kann. Sollte eine Lebensstiländerung z.B. durch Umstellung auf eine mediterane Diät oder Gewichtsreduktion nicht erfolgreich sein, kann bei einer Fettstoffwechselstörung auch eine Therapie mit fettsenkenden Medikamenten sinnvoll sein. Ein nicht-medikamentöser Ansatz ist aber zuvor immer der erste wichtige Schritt. Uns ist es wichtig, dies auch in solchen Vorträgen wie gestern zu verdeutlichen.
Der ideale Zeitpunkt für eine solche Beratung ist die Gesundheitsuntersuchung („Check-up“). Sprechen Sie uns dafür gerne an.